Krafttraining wirkt als Blitzableiter

Krafttraining gegen Stress

Training wirkt als Blitzableiter

Alle reden von work-life-balance. Aber wer sagt uns, wie Arbeit und Leben ins Gleichgewicht zu bringen sind? Denn für viele ist beides gleich stressig. Sie brauchen eine Insel, eine Pufferzone zwischen Arbeits- und Lebensstress. Jeder will „erst mal tief durchatmen“, „den Kopf frei kriegen“, „Abstand gewinnen“. Wer das nicht schafft, ist arm dran. Dessen Stress-Level wird immer höher – bis zum Burnout. Dabei ist die Lösung doch ganz einfach: Stress lässt sich einfach wegtrainieren. Workouts sorgen für die Pufferzone zwischen work und life. Training macht den Kopf frei. Wie das geht, haben Wissenschaftler erforscht.

Action macht glücklich

Studien belegen, dass Ausdauertraining mit einer mäßigen Belastung von 30 bis 60 Minuten den stimmungsaufhellenden Botenstoff Endorphin und Serotonin freisetzen. Genau diese stressabbauenden Hormone sorgen für das entspannte Gefühl nach einem intensiven Workout. Endorphine machen glücklich und heben die Stimmung. Dance- und Aerobic-Kurse, Indoorcycling, Laufband- und Crosstrainer-Programme – das Fitnessstudio ist voller Ausdauer-Varianten.

Natürliche Energie für mehr Kreativität

Regelmäßiges Training regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an. Die „geistige Fitness“ wird gestärkt und erfrischt die grauen Zellen. Also runter vom Bürostuhl, rein in die Sportschuhe und den Kopf für neue inspirierende Gedanken freipusten.

Training als Blitzableiter gegen Stress im Alltag

Egal, ob die Arbeit, Konflikte mit Freunden oder Kollegen, während des Trainings liegt die Konzentration allein auf der Übung. Korrekte Übungsausführungen sorgen für Ablenkung. Probleme, die zuvor als Last empfundenen wurden, rücken nach intensiver Belastung in ein positiveres Licht.

Aktivität macht stressressistenter

Regelmäßige Bewegung reguliert den Stresspegel im Körper. Der – durch intensive Bewegung aktivierte – Stoffwechsel trainiert die Ausschüttung der Stresshormone. Resultat ist eine gewisse Stressresistenz, die uns erneute Stressmomente etwas gelassener erleben lässt.

Welches Training hilft bei Stress?

Bewegung zur Stressbewältigung ist effektiv und gesund für den Körper. Welches Training am besten gegen Stress hilft, ist von Mensch zu Mensch verschieden und sollte jeder für sich austesten. Dabei sollten aber die wichtigsten Säulen des Gesundheitssports berücksichtigt werden: Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Entspannung/ Regeneration und Aktivitäten des täglichen Lebens.

Den Stress einfach wegtanzen:

Dance-Workouts im Fitnessstudio verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen. Sie strengen an, verbrennen Kalorien und bringen jede Menge Spaß. Ein Schritt nach dem anderen zentriert die Gedanken und lenkt ab. Zudem wirken die ästhetischen Bewegungen wohltuend und stärken das eigene Körpergefühl.

Gewichte & Co. machen froh:

Krafttraining wird zumeist mit Anspannung verbunden, jedoch gehört regelmäßiges, ganz zwangloses Training zu den besten Entspannungsübungen, die es gibt. Studien zeigen schon seit langem, dass Athleten, die regelmäßige Kraftübungen absolvieren, langfristig gesehen schneller Stress abbauen und sich besser entspannen können. Auch das Selbstbewusstsein kann sich steigern!

 

 

 

Schlank durch Krafttraining

Abnehmen ohne Frust

Ran an die Problemzonen – Fünf Fakten!

Die Sonne bringt es an den Tag: Die Figur ist nicht so, wie sie sein soll. Viele Frauen nehmen’s viel zu schwer, quälen sich mit Diäten, schmieren teure Cremes, schlucken komische Pillen und ändern doch nichts. Schluss mit dem Frust über den nicht ganz flachen Bauch, den Anflug von Reiterhosen, die Spur von Orangenhaut. Denn die Spur zur Wunschfigur führt doch vor allem über zwei Wege: Geduld und Disziplin. Räumen Sie die folgenden Mythen, Irrtümer und Lügen beiseite und legen Sie jetzt los.

Keine Angst vor Männer-Muskeln

Problemzonen lassen sich nicht separat bekämpfen. Isolierte Übungen wie Sit-ups, Hanteln schwingen oder Beinbeugen richten wenig aus. Das wirksamste Rezept ist ein Ganzkörper-Training, das Muskeln aktiviert und Fett abbaut. Denn Problemzonen bestehen ja meist aus kleinen Fettpolstern oder größeren Rettungsringen. Die können nur in der Muskulatur verbrannt werden. Je mehr Muskeln frau hat, desto schneller kann Fett abgebaut werden. Aber keine Angst: Keine Frau kann Muskeln wie ein Mann aufbauen.

Diäten machen dick

Das Gewicht, das frau am Anfang von Hunger-Kuren oder Radikal-Diäten verliert ist nichts anderes als Wasser. Das setzt der Körper frei, wenn er nach den Vorräten an Kohlenhydraten auch das Eiweiß der Muskeln abbaut. Die Fettdepots sind die eiserne Reserve, die nur zuletzt und durch Zwang (sprich-Krafttraining) aufgelöst wird. So wird frau durch Diäten auch bei Wasser und Brot dicker.

 

Niemand hat keine Zeit

Ohne Bewegung geht gar nichts, aber viele glauben, keine Zeit für regelmäßiges Training zu haben. Dabei muss nach wissenschaftlichen Studien heute niemand mehr kilometerweit joggen oder stundenlang Gymnastik machen. Heute heißt das Rezept: kurz und knackig ist besser als leicht und lange. Das bedeutet: Strengen Sie sich für ein paar Minuten richtig an. Schwitzen ist gesund und Muskeln darf frau spüren.

Weil die Waagen lügen

Wer an die Problemzonen ran will, sollte die Waage links liegen lassen. Denn es geht nicht um den Gewichtsverlust, sondern um den Fettabbau. Und der findet über die Muskeln statt, die sich durch intensives Training vermehren. Weil Muskeln jedoch schwerer sind als Fett, zeigt die Waage mehr und nicht weniger Gewicht an, obwohl der Fettabbau an den Problemzonen längst in Gang gesetzt ist.

Glück empfinden statt Spaß haben

Die Komfortzone zu verlassen und den Körper in Form bringen ist anstrengend. Das muss keinen Spaß machen, aber zufrieden und sogar glücklich. Sportpsychologen haben vier Auslöser für positive Gefühle durch Training ermittelt: das eigene Können, die menschlichen Kontakte, das Erlebnis neuer Aktivitäten und die körperliche Anstrengungen. Und zusätzlich schüttet der Körper bei intensivem Training Endorphine, die Glückshormone, aus.

Foto:  shutterstock, Voyagerix

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